CLIA tritt dem Visitor Economy Advisory Council bei


Die Cruise Lines International Association (CLIA), der weltweit führende Branchenverband der Kreuzfahrtindustrie, wurde offiziell in den Visitor Economy Advisory Council aufgenommen – den Beratungsausschuss der britischen Regierung für die Tourismuswirtschaft.

Dieses Gremium fungiert als Dialogplattform zwischen dem Tourismussektor und den Ministern der britischen Regierung. Es bietet Beratung und Unterstützung bei der strategischen Planung des Tourismus. Dies ist ein bedeutender Schritt für die Kreuzfahrtbranche, die zum ersten Mal eine direkte Vertretung in einem nationalen, institutionellen Forum erhält, das sich dem Tourismus widmet.

Die Ernennung von CLIA in den Ausschuss unterstreicht die Anerkennung der entscheidenden Rolle, die die Kreuzfahrtindustrie in der Tourismuswirtschaft des Vereinigten Königreichs spielt. Jedes Jahr wählen mehr als zwei Millionen Briten eine Kreuzfahrt als Urlaubsform und tragen damit erheblich zur wirtschaftlichen Wertschöpfung sowohl im ausgehenden (Outbound) als auch im eingehenden (Inbound) Tourismus bei. Darüber hinaus wird der heimische Tourismus unterstützt.

Der Visitor Economy Advisory Council wird eng mit dem Minister für Kunst, Kreativindustrien und Tourismus, Sir Chris Bryant MP, zusammenarbeiten, um Strategien und politische Maßnahmen zu entwickeln, die den britischen Tourismussektor stärken und weiterentwickeln sollen.

CLIA wird im Ausschuss von Andy Harmer OBE vertreten, dem Geschäftsführer für Großbritannien und Irland. Er äußerte seine Zufriedenheit über die Anerkennung der Kreuzfahrtbranche als integralen Bestandteil des touristischen Angebots des Vereinigten Königreichs durch die Regierung. Harmer betonte die zentrale Bedeutung der Kreuzfahrten für den eingehenden, ausgehenden und heimischen Tourismus sowie ihren wesentlichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum. Darüber hinaus hob er CLIAs Engagement hervor, seine umfangreiche Erfahrung in Bereichen wie Tourismusplanung, verantwortungsbewusstem Tourismus und Innovation einzubringen und gleichzeitig den wertvollen Beitrag der Reisebürogemeinschaft zu würdigen.

Der Ausschuss wird sich auf mehrere Schlüsselbereiche konzentrieren, die für die Entwicklung und das Wachstum des Tourismussektors entscheidend sind. Zu den Hauptprioritäten gehört die Ausarbeitung gezielter Strategien für den ein- und ausgehenden Tourismus, mit dem ehrgeizigen Ziel, bis 2030 bis zu 50 Millionen internationale Besucher ins Vereinigte Königreich zu locken. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Optimierung des heimischen Tourismus. Hierbei geht es darum, die Touristenströme gleichmäßiger zu verteilen und auch weniger frequentierte Küstengemeinden zu fördern, die bislang oft außerhalb der klassischen touristischen Routen liegen. Schließlich wird ein besonderer Fokus auf die Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit im Tourismussektor gelegt. Dabei stehen insbesondere der maritime Tourismus und Kreuzfahrten im Mittelpunkt, die als Schlüsselfaktoren für einen verantwortungsvolleren und zukunftsorientierten Tourismus anerkannt werden.

Der Beitritt von CLIA zum Visitor Economy Advisory Council stellt einen wichtigen Meilenstein für die Kreuzfahrtindustrie dar. Die Branche erhält nun eine direkte Stimme in den Diskussionen über die zukünftige Tourismuspolitik des Vereinigten Königreichs.

Diese Zusammenarbeit wird dazu beitragen, die Rolle der Kreuzfahrten in der nationalen Tourismuswirtschaft zu stärken, den Beitrag der Branche sowohl in wirtschaftlicher als auch in beschäftigungspolitischer Hinsicht hervorzuheben und sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Kreuzfahrtindustrie in den zukünftigen Regierungsstrategien angemessen berücksichtigt werden.

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Giorgia Lombardo

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